Unsere Imkerei

am Bienenstand
am Bienenstand


Imkern bedeutet für uns nicht nur Honig zu erzeugen.

Die Imkerei als leidenschaftlich betriebene Freizeitbeschäftigung, erfüllt – fast so ganz nebenbei – weitere wichtige Aufgaben.

Wir bewahren eine der ursprünglichsten Versorgungskulturen und haben vor allem ein wachsames Auge auf unsere Umwelt geworfen. Das Wohlbefinden unserer Bienen ist mittlerweile zum Gradmesser der Ökologie unserer ländlichen Umgebung geworden.

Bienenstände und Trachten       

Aus der Region für die Region – die Bienenvölker unserer Freizeitimkerei stehen am Ortsrand von Neuhof, zwischen Kolmberg, Mögelheu, Roter Berg, Wildenberg und Sandbühl. Ein weiterer Bienenstand von uns, steht inmitten einer Blühwiese am Rand von Neukatterbach.

Frühtracht – Frühjahrshonig

Unsere wichtigste Tracht, von März bis Mai, ist die Frühjahrsblüte. Sie liefert mit Anteilen von Krokus, Weide, Spitzahorn, Apfel-, Birnen, Zwetschgen-, Kirschblüte, Rapsblüte, Kastanienblüte und Löwenzahn einen hellen und milden Honig.

Spättracht – Sommerhonig

Die zweite Tracht, die sogenannte Spät- oder Sommertracht, ernten wir Ende Juli. Eine Tracht aus Linde, Himbeere, Brombeere, Weißklee und Wiesenblumen, manchmal mit einem geringem Blatt- bzw. Waldhoniganteil. Die Sommertracht ist kräftiger und vielfältiger im Geschmack, die Farbe ist dunkler als die Frühtracht.

Betriebsweise

Wir halten Bienen aus Liebe zur Natur, die Betriebsweise dazu ist einfach und beschränkt sich auf wenige Eingriffe in das Bienenvolk. Wir imkern im angepassten Brutraum auf Zadant, einer Großwabe im sogenannten Zandermaß. Die Wohnungen unserer Bienen, Beuten genannt, bestehen aus dem natürlichen Baustoff Holz. Holz atmet, Holz lebt und Bienen entwickeln sich in Holzbeuten optimal. Unsere Beuten beziehen wir aus Hohenlohe oder bauen sie selbst. Auch beim Holzschutz achten wir auf Nachhaltigkeit, der Schutz unserer Beuten erfolgt ausschließlich mit biologischer Leinölfirnis und wenn wir es Bunt mögen, mit Farbpigmenten.

Die Behandlung unserer Bienenvölker gegen die Varroamilbe, einen aus Asien eingeschleppten Brutparasiten, erfolgt durch Völkerteilung und einen minimalen Einsatz organischer Säure nach Trachtende. Dadurch vermeiden wir Rückstände aus Medikamenten und Chemie im Bienenhonig und im Bienenwachs. 

Das Bienenwachs für die Honigrähmchen, also die Vorratskammern in der Bienenwohnung, kommt aus der eigenen Imkerei oder wird in geprüfter und einwandfreier Qualität zugekauft. Auch hier achten wir auf eine regionale Herkunft.